Orgelprojekt Eisenberg

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Pfeifenpatenschaften

Haste Töne?

Unsere beiden Orgeln zusammen haben 25 Register und über 1500 Pfeifen! Jede einzelne Pfeife muss sorgfältig überprüft, gründlich gereinigt und eventuell hie und da etwas ausgebessert werden. Danach wird jede Pfeife wieder eingebaut und intoniert/gestimmt. Das ist sehr zeit- und eben auch kostenintensiv.
Hier können SIE helfen! Stiften Sie mit einem symbolischen Geldbetrag eine Pfeife und ermöglichen Sie damit einem oder mehreren Tönen wieder ihren charakteristischen Klang zur Ehre Gottes zu entfalten. So können Sie auch Ihre Initialen, oder die Anfangsnoten Ihres Lieblingsliedes oder anderes Ihnen Wichtiges durch Notennamen in Musik verewigen. Damit eignen sich diese Pfeifenpatenschaften auch sehr schön als Geburtstagsgeschenk oder Andenken an Verstorbene.

Geplant ist ja aktuell die beiden Orgeln auch vom Gehäuse her zu verbinden und nun doch nicht getrennt aufzustellen, sodass sich ein gemeinsam spielbares Instrument mit 25 Registern ergibt.
(Böhm-Register in blau, Keates-Register in braun)

 

I. Manual

 

 

II. Manual

 

 

 

 

Prinzipal
Open Diapason
Koppelflöte
Rohrflöte
Salicional
Oktave
Flute harmonique
Waldflöte
Mixtur

8'
8'
8'
8'
8'
4'
4'
2'
4f.

 

Geigenprincipal
Gedackt
LieblichGedackt
Viol d'orchestre
Blockflöte
Prinzipal
Sifflöte
Tertian
Krummhorn
Oboe

8'
8'
8'
8'
4'
2'
1'
2f
8'
8'

 














 

Pedal

 

Subbaß
Bourdon
Prinzipalbaß
Pommer
Choralbaß
Liebl. Posaune

16'
16'
8'
8'
4'
16'

 

Welche Töne sind noch frei und was kosten die?

Hier können Sie einsehen welche Pfeifen noch frei sind. Die gleiche Aufstellung ist auch in der Stadtkirche an den Schautafeln zum Orgelprojekt zu sehen. Dort werden Sie auch als Pfeifen-Stifter namentlich erwähnt (es sei denn Sie wollen nicht genannt werden).

Da es sich bei unserem Orgelprojekt nicht um einen Neubau handelt, sind unsere Pfeifenpatenschaften zwar nicht so teuer wie bei anderen Orgelprojekten, aber natürlich nicht weniger wichtig.
Der Preis bemisst sich einfach nach Tonhöhe. Angefangen von der untersten Taste (tiefes C) pro Halbton 1€. Dazu kommt ein Sockelbetrag für ganz kleine (0€), kleine (50€), mittlere (100€), große (150€) und ganz große (200€) Pfeifen:

Ganz kleine Pfeifen

Mixtur, Sifflöte

1-56€

Kleine Pfeifen

Waldflöte, Tertian, Prinzipal 2'

51-106€

Mittlere Pfeifen

Alle 4'-Register und Choralbaß

101-158€

Große Pfeifen

Alle 8'-Register

151-208€

Ganz große Pfeifen

Alle 16'-Register

201-230€


Wenn Sie Ihre/n Ton/Töne ausgesucht haben, einfach Gabriele Venbrocks vom Orgelausschuss kontaktieren (036691-51380 oder Email schreiben) und den entsprechenden Betrag auf das Spendenkonto überweisen
(Achtung: Bitte bei Verwendungszweck "Haste Töne" oder "Pfeifenpatenschaft" angeben, damit es richtig zugeordnet werden kann!).
Sie bekommen dann eine Urkunde mit der genauen Beschreibung "Ihres" Tones, auf Wunsch eine Spendenbescheinigung und werden auf der Schautafel in der Stadtkirche namentlich erwähnt.

 

Wie klingt denn "mein" Ton?

Wie ein Orgelregister klingt, ist schwer zu beschreiben. Wir haben es trotzdem versucht:

 

Prinzipal 8' Die Registersorte Nummer eins jeder Orgel, die den leicht herben typischen Orgelklang ausmacht. Unser Prinzipal ist eher singend und beinahe zart. Die großen Pfeifen stehen vorne im Prospekt.

Open Diapason 8' Der englische Name für Prinzipal, allerdings in spätromantischem Klangideal: breit und füllig. Da aber auch ein Geigenprincipal vorhanden ist, wird erwogen nur einen von beiden im neuen Konzept einzubauen. Je nach dem, welcher besser zum deutschen Prinzipal passt.

Koppelflöte 8' Eine weiche und spielfreudige Flöte aus Metall in der seltenen Mischung aus zylindrischer Form (unten) und konischer, also spitz zulaufender (oben). In der unteren Lage dezent, oben aber schön zeichnend.

Rohrflöte 8' Metallpfeifen mit einem kleinen Deckel oben, aber, wie der Name schon sagt, mit einem kleinen Röhrchen obendrauf. Der Klang dieser Flöte ist also eher hell und mit deutlicher Ansprache.

Salicional 8' Von dem lateinischen Wort „salix“ (Weide) kommend hat dieses sehr schmale und lange Register seinen Namen. In manchen Orgeln heißt es daher auch Weidenpfeife. Sein Klang ist zart und sanft streichend.

Oktave 4' Die Oktave ist auch ein Register der Prinzipal-familie und hat deren Klang-Eigenschaften. Zusammen mit dem Prinzipal 8' und der Mixtur bilden sie den Prinzipalchor bzw. das Prinzipalplenum. Bei uns stehen einige Pfeifen der Oktave 4' auch vorne im Prospekt.

Flute harmonique 4' Eine kleine Flöte, die dank ihrer besonderen Bauweise (doppelte Länge und „überblasend“ intoniert, also ähnlich wie eine Querflöte) einen solistischen und tragenden Klang hat.

Waldflöte 2' Da im Hauptwerk in der 2'-Lage kein Register der Prinzipalfamilie vorhanden ist, ist unsere Waldflöte nicht klein und zart, sondern eher glänzend und hell.

Mixtur 4f. Unsere Klangkrone, die den festlichen und strah-lenden Glanz für den Orgelklang (besonders das Prinzipalplenum) bereitstellt, ist sehr hoch angelegt und sehr präsent, beinahe schrill. Von den vielen kleinen Metallpfeifen ist die kleinste nur wenige Zentimeter hoch und dünner als ein Bleistift!

Trompete 8' Haben wir nicht. Weder in der einen noch in der anderen Orgel. Wäre zwar schön gewesen und eine gute Ergänzung für noch mehr festlichen Glanz, aber man kann eben nicht alles haben.

 

 

 

Geigenprincipal 8' Bei uns sind die Pfeifen dieses Registers aus Holz und vereinen die klaren Eigenschaften eines Prinzipals mit mild streichendem Klang. Da aber auch ein Open Diapason vorhanden ist, wird erwogen nur einen von beiden im neuen Konzept einzubauen. Je nach dem, welcher besser zum deutschen Prinzipal passt.

Gedackt 8' Die Basis des zweiten Manuals sind diese gedeck-ten Holzpfeifen mit ihrem sehr dezenten und nüchternen Klang. Ideal zum Begleiten oder als Grundlage für andere höherliegende bzw. kräftigere Klänge.

Lieblich Gedackt 8' Ebenfalls Holzpfeifen mit einem Deckel, allerdings mit dunklerem tragfähigen Klang. Zusam-men mit dem nicht benötigten Pedalregister Bourdon 16' soll voraussichtlich ein 16'-Register für's Manual entstehen, so wie es vor 1977 schon war. Das stellt den fülligen Gesamtklang auf eine breite Basis.

Viol d'orchestre 8' Hinter dem opulenten Namen verbirgt sich ebenfalls eine zart streichende Klangfarbe aus Metallpfeifen. Im neuen Gehäuse soll sie voraussichtlich zur
Viol celeste 8'
umgearbeitet werden. Gemeinsam mit dem Salicional 8' ergibt sie eine schwebend-ätherische Klangfarbe, die ihresgleichen sucht.

Blockflöte 4' Unsere Blockflöte kommt ihrem Namensgeber, dem weitverbreiteten Holzblasinstrument klanglich sehr nahe. Die nach oben spitz zulaufenden Metallpfeifen haben einen klaren und direkten Klang.

Prinzipal 2' Als Hauptklangfarbe der Orgel erwartet man hier kräftige und bisweilen schneidende Töne. An unserem Instrument verschmilzt der kleine Prinzipal 2' jedoch ange-nehm unaufdringlich mit den darunterliegenden Registern und klingt insgesamt nicht sehr laut.

Sifflöte 1' Mit seinem scharfen und durchdringenden Ton nutzen die meisten Organisten dieses Register eher selten. Unsere Sifflöte allerdings ist sehr silbrig und hell und eignet sich vorzüglich für experimentelle oder ungewöhnliche Klangmischungen.

Tertian 2f Diese gemischte Stimme, die im unteren Bereich eher hell klingt und oben eher kehlig, lässt sich nicht alleine aber dafür sehr schön mit anderen grundtönigeren Registern verwenden. Die Umbruchstelle in der unteren Mittellage ist eigentümlich und etwas harsch, macht unsere Orgel aber unverwechselbar.

Krummhorn 8' Die rotgoldenen Kupferpfeifen bewegen sich in ihren Klangeigenschaften zwischen dem eher zarten und näselnden norddeutschen Krummhorn und dem eher brüsken und kraftvollen französischen Cromorne.

Oboe 8' Unsere Oboe zeichnet sich mit ihren sehr dicken Bleiwänden durch eine eher dunkle Färbung aus. Insgesamt eignet sich ihr edler und runder Klang sehr gut als solistisches Register.

 

 

Subbaß 16' Was der Kontrabass für ein Streichorchester ist, ist der Subbaß für unsere Orgel. Seine zwar nicht laute aber sehr tragfähige und flexible Intonation machen ihn zum Pedalregister Nummer eins.

Bourdon 16' Die englische Entsprechung zum Subbaß 16' ist ihm natürlich auch klanglich sehr verwandt. Im neuen Gehäuse brauchen wir ihn als Pedalregister voraussichtlich nicht mehr. Dafür könnte er zusammen mit dem Lieblich Gedackt 8' zu einem soliden Manual-Fundament werden.

Prinzipalbaß 8' Die gleiche Sorte Pfeifen mit den gleichen Klangeigenschaften wie der Prinzipal 8' aus dem Hauptwerk. Wie die Endung „-baß“ allerdings schon vermuten lässt, ist er in der unteren Lage etwas kräftiger und voluminöser.

Pommer 8' Die unscheinbaren Kupferpfeifen erfüllen mit ihrem eher zurückhaltenden Klang einen treuen Dienst im Bassbereich. Die geschmackvolle Quintdosierung sorgt dabei für exzellente Klarheit, sodass es mit ihm selten mulmig oder unverständlich klingt.

Choralbaß 4' Zu diesem Register gehörten ursprünglich zwei Reihen Pfeifen. Die höhere/kleinere Sorte in der Bauweise einer Rohrflöte 2' ist allerdings stillgelegt worden, sodass sich der einzeln erklingende Choralbass mit seinem klaren und direkten Klang ungehindert entfalten kann.

Lieblich Posaune 16' Die großen trichterförmigen Holzbecher verleihen der Posaune ihren unverwechselbar kernigen und rustikalen Klang. Für die wenigen Register der 1977er Orgel ganz heruntergedrosselt und „lieblich“ etikettiert, könnte sie nun zusammen mit der englischen Erweiterung ihre ursprüngliche Kraft wieder entfalten.

 

 

 

 

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Ca. 15.000 Euro sind in den Jahren 2013-2016 bereits ausgegeben und verwendet worden: Für Ankauf und Transport der Keates-Orgel (11.500), die Produktion der Benefiz-CD (2.700) und Anderes, wie z.B. die schönen Urkunden, die Sie als Pfeifenpatenschafts-Spender bekommen.